INN-TEX: Technik der Sie vertrauen können – Teil 2

INN-TEX: Mit Technik und Handarbeit für Sie am Werk

In Seelze bei Hannover steht die 20 moderne Maschinen umfassende Industriewäscherei der INN-TEX, die allen aktuellen Erfordernissen gerecht wird. Hier werden Hemden, Hosen, Jacken etc. gewaschen, aber die Maschinen können auch ganz speziell z.B. Lederhandschuhe und Putzlappen reinigen. Sollten Sie mit Öl oder Fett verschmutzte Bekleidung einliefern gibt es auch die Möglichkeit der chemischen Reinigung.

Technik die begeistert

Die unterschiedlichen Maschinen haben spezielle Funktionen, die es ermöglichen, eine große Menge Textilien jeden Tag reibungslos sauber zu machen. Dabei wird unterschieden zwischen Waschen und Reinigen. Die Halle ist in zwei Bereiche eingeteilt. Die Wasch- und Reinigungsmaschinen befinden sich auf der Unreinen-Seite, also dort, wo die Ware ankommt und dem Wasch- bzw. Reinigungsprozess zugeführt wird. Danach geht es weiter auf die Reine-Seite, dort stehen zur weiteren Bearbeitung Maschinen wie Trockner, Tunnelfinisher und Faltautomat.

Die zu waschende Menge wird durch die Maschine eingewogen und dann wird über die Dosierungsanlage die passende Menge und Mischung an Waschmitteln abgerufen. Bei PSA wird nochmal nachträglich ausgerüstet, damit sie normgerecht bleibt. Die Trommeln fassen je nach Größe verschiedene Mengen.

Die 110kg Maschine schafft in kurzer Zeit einen riesigen Stapel ohne Probleme. Die Wassermenge wird ideal an die jeweiligen Textilien angepasst. Ressourcenschonung ist überall das Stichwort. Alle Maschinen sind so eingestellt, dass sie sehr effizient arbeiten und mit möglichst wenig Chemie oder Waschmitteln etc. auskommen. Die Mitarbeiter können durch die Waschprogramme sehr fein die einzelnen Waschgänge steuern. Das unterscheidet sich nicht vom Waschen zu Hause.

Sicherheitsjacken in der Waschmaschine (Foto: Daniela Kamp-Beutgen)

Nach dem Waschen oder Reinigen kommt die Trocknung

Der Trocknungsprozess ist vielschichtig. Hier kann alles passieren, von Hosen oder Jacken für den Tunnelfinischer über Handarbeit am Dampfbügler oder Trocknen in einer der 4 großen Trockner. Nur aufhängen und abwarten, das gibt es nicht. Alles wird zeitnah bearbeitet und so schnell wie möglich an den Kunden zurückgeliefert. Aber nur wenn es perfekt ist. Ab einer klaren Linie im Raum hinter den Waschmaschinen beginnt der saubere Teil des Waschprozesses. Die Formteilförderanlage bekommt einzeln die unterschiedlichen Hosen oder Jacken eingehängt und führt sie den verschiedenen Geräten zu. Der Tunnelfinischer arbeitet mit bis zu 150 Grad heißem Dampf, ähnlich wie beim Bügeln. Die Hosen oder Jacken durchlaufen das Gerät und nach dem Abkühlen sind alle Teile perfekt in Form.

Hosen nach dem Trocknen auf dem Weg zur Kontrolle (Foto: Daniela Kamp-Beutgen)

Der Faltroboter erkennt von alleine was für ein Teil gerade kommt und faltet dann entsprechend richtig. Somit können auch Polos, Hosen oder Jacken durcheinander aufgenommen werden. Er nimmt die einzelnen Teile nur in passender Aufhängung, spezielle Bügel erleichtern ihm die Arbeit, dann faltet er gerne im Akkord. Aus einer Bekleidungsmischung macht der Faltautomat sortierte Stapel.

Faltautomat mit Spezialbügel (Foto: Daniela Kamp-Beutgen)

Hemden und T-Shirts werden ganz herkömmlich im Trockner angetrocknet. Aber damit es nachher gut aussieht, werden die Hemden und Blusen mit einer Restfeuchte noch von Hand aufgespannt und mit einem Hemdenfinischer perfekt geglättet.

Blusen und Hemden sind immer noch Handarbeit (Foto: Daniela Kamp-Beutgen)

Der große Maschineneinsatz lohnt sich. Die verschiedenen Anforderungen der unterschiedlichen Kunden können problemlos abgedeckt werden. Hier werden neben Bekleidung auch Putzlappen gereinigt oder Schmutzfangmatten gewaschen. Dabei spielt die Größe fast keine Rolle.

Obwohl es einem im ersten Augenblick nicht offensichtlich auffällt, ist in jedem Unternehmen wesentlich mehr für die Wäscherei geeignet oder sogar zwingend regelmäßig sauber zu machen. Ein breiter Blick für das eigene Unternehmen kann nicht schaden.

Schmutzfangmatten nach dem Waschvorgang (Foto: Daniela Kamp-Beutgen)